„Familienhilfe“: Stasi-2.0-Geschäftsmodell?

I.

Worüber ganz Deutschland sprechen sollte:

Dringender Reformbedarf im Zusammenhang mit der Fremdunterbringung von Kindern

Die in den nachfolgenden Beiträgen behandelte Problematik muss m.E. umgehend auf höchster politischer Ebene umfassend aufgearbeitet werden. Dazu müsste ein Untersuchungsausschuss installiert werden, der die gesamte Problematik – Willkür bei der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen und alle Formen des Missbrauchs von Kindern (sexueller Missbrauch, gerade auch in diesem Zusammenhang und sonstige Formen des Missbrauchs von Kindern, gerade auch durch staatliche Willkür) – umfassend aufarbeitet.

Alle, sich die nachfolgenden Quellen ansehen und sich angesprochen fühlen, sollten der Bundesregierung, den Fraktionen im Bundestag, dem Bundesfamilienministerium etc. schreiben, oder, noch besser, diese Politiker persönlich in ihrem Wahlkreisbüro kontaktieren und ihnen ihren Fall schildern und zugleich darauf aufmerksam machen, dass es offensichtlich zehntausende betroffene Familien und Kinder gibt, die über Geschäftemacherei, Willkür und totale Rechtsunsicherheit klagen und durch ihre Erfahrungen schwer traumatisiert worden sind. Damit macht sich jeder Betroffene zugleich zum Anwalt aller Betroffenen.

Diese Thematik ist eben nicht (mehr) durch einen Betroffenen oder Anwalt bzw. eine Gruppe von Betroffenen oder Anwälten oder auch Gutachtern aufzuarbeiten.

Das ist gem. Art. 6 Grundgesetz die Pflicht und Aufgabe des Staates, und diese Aufgabe ist dringlich und sollte höchste Priorität haben.

Alle Betroffenen sind m.E. aufgefordert, von den Verantwortlichen die Erfüllung dieser Pflicht einzufordern.

II.

Zur Einarbeitung in diese komplexe Thematik empfehle ich folgende Bücher:

1.

Wilhelm Körner/Georg Hörmann (Hrsg.): Staatliche Kindeswohlgefährdung?, 1. Auflage 2019.

2.

Elsa Utz und Ole Anders: „Verlorene Kinder oder „Warum das Prinzip Pflegekind durch unser praktiziertes Rechtssystem zur Kindeswohlverletzung wird!“ und die Folgen von „Inobhutnahmen“

Zudem empfehle ich folgende Quellen:

1.

Zu den „Mindestanforderungen an die Qualität von Sachverständigengutachten im Kindschaftsrecht„:

https://www.rak-berlin.de/download/mitglieder_pdfs_skripten/Famrechtl_SV_Gutachten_Delerue_2015.pdf

2.

Zur nachweislich oft mangelhaften Qualität von familienrechtlichen Gutachten:

https://www.fernuni-hagen.de/psychologie/docs/untersuchungsbericht1_fprgutachten_2014.pdf

Noch negativer sind die Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Leitner, siehe:

http://www.wernerleitner.de/2016/Pressemitteilung%20und%20Ergebnisse/Ergebnisse%20der%20aktuellen%20Studie.pdf

3.

Zu der „Lehre“ von „PAS“ – ein (für Viele unwissenschaftliches) Konstrukt, das heftiger Kritik ausgesetzt ist:

https://law.ucdavis.edu/faculty/bruch/files/bruch4.pdf

III.

Unter dem nachfolgenden Link eine Mustervorlage für einen (gem. Ihren Ideen beliebig abänderbaren) offenen Brief, den Sie dem Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises, der Bundesfamilienministerin oder einer Bundestagsfraktion (per Mail, Fax, Brief) übermitteln könnten. Jeder mag diese Vorlage seinen persönlichen Wünschen anpassen:

Jugendamt soll „zu jeder Tages- und Nachtzeit unangemeldet“ Zugang zu Wohnungen der Bürger haben – Offener Brief eines Rechtsanwalts gegen das Geschäftsmodell Kinderklau

 

Wer sich für Stellungnahmen von betroffenen Kindern und Familien interessiert, der möge sich beispielsweise die auf YouTube abrufbaren zahlreichen Interviews von und mit Jo Conrad von bewusst.tv zum Thema „Jugendamt“ ansehen, die wirklich jeden Menschen tief betroffen machen müssen.

Besonders empfehlenswert zur Einführung in die Problematik ist auch das YouTube-Video „Thomas Saschenbrecker: Hürden im Familien- und Betreuungsrecht“.

 

IV. Weitere lesens- und sehenswerte Quellen:

Zu dieser Thematik finden sich im Web, auch bei YouTube, wohl tausende weitere Artikel und Videos, die mit entsprechenden Suchbegriffen rund um das Thema „Jugendamt“ problemlos auffindbar sind, u.a.:

https://www.nachrichtenspiegel.de/?s=Jugendamt

 

V. Ein persönlicher Ratschlag:

Allen Eltern, die von solchen Erfahrungen mit Jugendämtern betroffen sind und sich Unrecht behandelt und traumatisiert fühlen, wünsche ich, dass Sie dadurch nicht entmutig werden, sondern dies – wenn Sie dies wollen – als Veranlassung empfinden, in ihrem Glauben Trost und Kraft zu finden, welchen Glauben sie auch immer haben mögen.

Texte wie z.B. der biblische Psalm 91, das Friedensevangelium der Essener (kostenlose pdf-Version findet sich im Web) oder auch zahlreiche Abschnitte im Mahabharata oder Ramayana, den großen indischen Nationalepen (vollständige kostenlose Textausgaben hierzu finden sich ebenfalls im Web), und viele andere religiös-spirituelle Quellen anderer Glaubensgemeinschaften auch mögen hierbei Quelle der Inspiration und Anleitung sein.  Ein jeder möge dort fündig werden wo er nach innerem Halt suchen möchte.

In meinen Vortragen zitiere ich zu diesem Zweck gerne einleitend folgenden Textabschnitt aus dem Mahabharata (in Auszügen aus dem Sanskrit übersetzt, zusammengefasst und kommentiert von Georg von Simson, erschienen im Verlag der Weltreligionen, dort ab S. 579):

„Tausende von Müttern und Vätern, Hunderte von Söhnen und Ehefrauen haben in zeitlichen Existenzen ihre Erfahrungen gesammelt; sie gehen dahin, und andere werden dahingehen.“

Es gibt Tausende Anlässe zur Freude und Haderte Anlässe zur Frucht – jeden Tag bemächtigen sie sich des Toren, aber nicht des Weisen.“

„Mit erhobenen Armen rufe ich laut, aber niemand hört mich: Aus dem Recht (Dharma) entspringen Nutzen (Martha) und Sinnenlust (Kama). Warum wird es da nicht gepflegt?“

„Treibt dich die Lust, treibt Furcht dich oder Habgier,

verrate nicht das Recht, geht’s auch ums Leben.

Beständig ist das Recht, nichts Lust und Leiden,

Beständig ist die Seel‘, ihr Grund vergeht doch.“